Arbeitsqualität und mentale Gesundheit am Arbeitsplatz – die wiederentdeckte Arbeitsqualität

Mitte der achtziger Jahre endete zunächst eine Forschungstradition, die unter der Überschrift „Humanisierung der Arbeitswelt“ firmierte. Im Mittelpunkt standen seinerzeit vor allem Fragen der Arbeitsteilung und Arbeitsbelastung, der Lohngerechtigkeit und der Partizipation bei der Gestaltung von Arbeitsprozessen.
Seit einigen Jahren erleben Studien zur Qualität der Arbeit eine Renaissance.
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Erwerbsleben als Teilhabegarantie?

Teilhabe und Lebenszufriedenheit sind subjektive Konstrukte. Objektiv schwer operationalisierbar drücken sie individuelles Lebensgefühl und das Eingebundensein in soziales Leben aus. Mit dem ilex, dem infas-Lebenslagenindex, hat infas schon 2007 einen entsprechenden Indikator entwickelt. Er ist seitdem achtmal mit jeweils 1.500 Interviews erhoben worden – zuletzt 2016 und immer repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahre. Er setzt sich aus drei Dimensionen zusammen. Diese umfassen – operationalisiert über eine ganze Reihe von bewährten Fragestellungen – die empfundenen Lebensbedingungen im Vergleich zum eigenen sozialen Netzwerk, die eigene wirtschaftliche Lage und individuelle Zukunftsaussichten. Verbunden zu einem Gesamtkonstrukt ist der ilex ein Maß für die subjektive Lebenszufriedenheit in Deutschland.
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infas auf der ESRA-Konferenz in Lissabon

Vom 17. bis 21. Juli findet in Lissabon die siebte Konferenz der European Survey Research Association (ESRA) statt. Ein guter Grund, die Veranstaltung zu besuchen:  Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von infas werden mit Vorträgen dort vertreten sein und Erfahrungen aus Studien und Methodentests berichten.

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Das Buch zur Vermächtnisstudie

Wie wollen Menschen in Deutschland leben? Was wünschen sie sich für die Zukunft, für das Leben ihrer Kinder? Wo suchen sie Veränderung, wo halten sie an Traditionen fest, wo gibt es gesellschaftliche Blockaden? Diesen Fragen geht die Vermächtnisstudie nach, die im Jahr 2015 erhoben wurde. Grundlage war eine deutschlandweit repräsentative, persönliche Befragung von 3.000 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren. Nach zahlreichen Presseveröffentlichungen ist jetzt das Buch „Das Land, in dem wir leben wollen“ zur Studie erschienen.

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