„… und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.“

Im Lagemaß-Heft Nr. 1 (2013) berichteten Helmut Schröder und Holger Schütz im Beitrag „Inklusion von Menschen mit Behinderung: Monitoring vor großen Aufgaben“ über die lückenhafte Forschungssituation zur Lage und Teilhabe beeinträchtigter Menschen in Deutschland.
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Von Elektros, Echos, roombas und Paros – eine kleine Geschichte der elektronischen Helfer bei der Alltagsarbeit

Abgekämpft gibt sie auf. Diesen Wettbewerb konnte sie nicht gewinnen. Das Publikum lacht ein wenig höhnisch. 7:58 Minuten verkündet der Moderator als Siegeszeit. Gewonnen hat die Maschine. Einer der ersten haushaltstauglichen und erschwinglichen Geschirrspüler, der der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die arme unbekannte Hausfrau, die per Hand in dieser Zeit den gleichen Abwasch nicht annähernd, nicht so gründlich und nicht mit so einem glänzenden Ergebnis bewältigen konnte, wirft im wahrsten Sinne das Handtuch. Ihre Gegnerin, die stolze Besitzerin der neuen Maschine, kam dagegen mit einem einfachen Knopfdruck, einem Lächeln und statt in einer unvorteilhaften Küchenschürze in einem schönen Kleid ohne Mühe über die Ziellinie. So einfach wird das Leben der Frauen ab sofort sein. Die Maschinen erledigen die lästige Hausarbeit. Das wird den staunenden Besucherinnen 1939 auf der New York World’s Fair versprochen. Und in der Tat haben Waschmaschine, Staubsauger und viele andere technische Helfer die Hausarbeit deutlich vereinfacht.
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Arbeitsqualität und mentale Gesundheit am Arbeitsplatz – die wiederentdeckte Arbeitsqualität

Mitte der achtziger Jahre endete zunächst eine Forschungstradition, die unter der Überschrift „Humanisierung der Arbeitswelt“ firmierte. Im Mittelpunkt standen seinerzeit vor allem Fragen der Arbeitsteilung und Arbeitsbelastung, der Lohngerechtigkeit und der Partizipation bei der Gestaltung von Arbeitsprozessen.
Seit einigen Jahren erleben Studien zur Qualität der Arbeit eine Renaissance.
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Erwerbsleben als Teilhabegarantie?

Teilhabe und Lebenszufriedenheit sind subjektive Konstrukte. Objektiv schwer operationalisierbar drücken sie individuelles Lebensgefühl und das Eingebundensein in soziales Leben aus. Mit dem ilex, dem infas-Lebenslagenindex, hat infas schon 2007 einen entsprechenden Indikator entwickelt. Er ist seitdem achtmal mit jeweils 1.500 Interviews erhoben worden – zuletzt 2016 und immer repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahre. Er setzt sich aus drei Dimensionen zusammen. Diese umfassen – operationalisiert über eine ganze Reihe von bewährten Fragestellungen – die empfundenen Lebensbedingungen im Vergleich zum eigenen sozialen Netzwerk, die eigene wirtschaftliche Lage und individuelle Zukunftsaussichten. Verbunden zu einem Gesamtkonstrukt ist der ilex ein Maß für die subjektive Lebenszufriedenheit in Deutschland.
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