Wie Wählerwanderungen ermittelt werden

Das Jahr 2021 ist das Jahr der politischen Wahlen: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen wählen ihren Landtag und die Bundestagswahl steht an. Regelmäßig werden wieder die Wählerwanderungen in den Fokus rücken.

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Wie die Erfahrung von Interviewern die Datenqualität beeinflusst

Als Sozialforschungsinstitut haben wir das Ziel, für Öffentlichkeit und Wissenschaft stets Daten mit einem hohen Maß an Qualität zur Verfügung stellen zu können. Wie Patricia Gwartney es treffend zusammenfasst, spielen Interviewer in persönlichen und telefonischen Befragungen dabei eine zentrale Rolle.

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Bürgerbeteiligung unter der empirischen Lupe – ein Analyseausblick

Rund 3,1 Millionen Treffer liefert Google beim Stichwort „Bürgerbeteiligung“. Ein genauerer Blick auf diese Liste zeigt schnell: Kaum eine größere deutsche Stadt, die nicht in den Suchergebnissen dabei ist. Bürgerbeteiligungskonzepte, Leitlinien, lokale Handbücher und Projektberichte sind zahlreich. Und das zumeist mit großen Versprechungen. In Zeiten vermeintlich zurückgehender Wahlbeteiligungen und einer gefühlten Politikverdrossenheit bieten sich vielfältige Formen der Beteiligung als Lösung an. Erfolgsgeschichten und Konzeptbeschreibungen stehen allerdings an erster Stelle. Zweifel, Misserfolge und Evaluationen sind dagegen deutlich seltener zu finden.

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Falscher Freund

Ohne Zweifel birgt Homeoffice Vorteile – aber auch Risiken

Mit Corona kam das Homeoffice. Manche sprechen von einem aufgezwungenen Experiment, andere halten es für eine überfällige Entwicklung und die Zukunft des Arbeitens. Bei aller Euphorie wird gerne übersehen, dass bei Weitem nicht jeder Beschäftigte diese Option nutzen konnte. Wer profitiert von der schönen neuen Homeoffice-Welt? Sind es am Ende diejenigen, die sich aufgrund ihrer Bildungs- und Berufsabschlüsse ohnehin in einer privilegierten Situation auf dem Arbeitsmarkt befinden?
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Ein Plädoyer für Qualität und Aktualität

Mit Beginn der Corona-Pandemie fand die Wissenschaft in bisher unbekanntem Maße Gehör in der Öffentlichkeit: In den Medien sprachen Virologen, Infektiologen, klinische Epidemiologen über die medizinischen Auswirkungen und Möglichkeiten der Eindämmung. Auch Psychologen wurden gehört, die etwa die Auswirkungen des Lockdowns auf Kinder oder Senioren thematisierten. Weniger präsent waren hingegen die empirischen Sozialforscher. Zwar wurden massenhaft Studien zitiert, die Befindlichkeiten in der Bevölkerung zum Thema hatten. Nicht im Fokus standen dabei die stichprobentheoretischen Voraussetzungen, sodass oft sehr frei von selektiv erhobenen Ergebnissen auf die Gesamtheit der Bevölkerung geschlossen wurde.
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