Mobilität: arm – reich – gerecht?

Steigende Energiepreise stellen insbesondere die ökonomisch schwächeren Haushalte vor große Herausforderungen ihren Alltag in gewohnter Weise zu gestalten. Dabei spielt Mobilität eine entscheidende Rolle, um für die Wege zur Arbeit und zum Supermarkt, aber auch, um gesellschaftlichen Leben insgesamt teilzuhaben. Dass das Thema größere Aufmerksamkeit erfahren wird, lässt sich bereits an wissenschaftlichen Diskursen, aber auch aus der Tagespresse entnehmen. infas hat sich dem Thema über eine Analyse der Daten aus der Mobilitätserhebung „Mobilität in Deutschland 2017“ angenommen und herausgearbeitet, welche wesentlichen Unterschiede zwischen reichen und ärmeren Haushalten bestehen. Der Vortrag wurde von Dana Gruschwitz im Rahmen des Projekts „IMPACT“ an der Hochschule RheinMain gehalten.

„Mobilität für Alle!? Das sagen uns die Daten.“, Vortrag von Dana Gruschwitz

 

Eine Zwischenbilanz zum Neun-Euro-Ticket

Das Neun-Euro-Ticket hat dem öffentlichen Nahverkehr zu einer vielstimmigen Diskussion verholfen. Er genießt die Aufmerksamkeit, die er in der vielbeschworenen Mobilitätswende benötigt. Aktuelle infas-Erhebungen zeigen im Detail, welche Auswirkungen das Ticket auf die Mobilität in Deutschland hatte.

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Allgegenwärtige Navigationsgeräte

Computerunterstützte Navigation ist heute längst nicht mehr eine Anwendung, die nur beim Autofahren genutzt wird. Sie findet inzwischen verkehrsmittelübergreifend Anwendung. Das zeigt eine infas-Kurzstudie, für die im Online-Access-Panel der Unternehmensschwester infas quo 1.000 Bürgerinnen und Bürger befragt wurden.

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infas im Dialog in Chemnitz, der Kulturhauptstadt 2025

Chemnitz ist Kulturhauptstadt 2025 und in diesem Zusammenhang wird in der Region darüber nachgedacht, welche Nutzen über die Kultur hinaus sich regional, infrastrukturell, verkehrs- oder bildungspolitisch aus diesem Ereignis ergeben könnten. Wie kommen die erwarteten Gäste schnell und umweltgerecht zu uns und von Kulturereignis zu Kulturereignis? Und vor allem: wie gestalten wir die kommenden Jahre so, dass die Effekte möglichst nachhaltig über die Jahre nach 2025 wirken?

Diese und andere Fragen werden in der Sendung „Volldampf C – Europäische Kulturhauptstadt aus eigener Kraft“ am 13. Januar 2022 ab 19 Uhr, frei empfangbar über den Kanal „KRAFTVERKEHR live“ auf Youtube und Facebook, diskutiert (Mittschnitt auch nach der Veranstaltung verfügbar).

Dabei sind der sächsische Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt, die Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, der Galerist Bernd Weise, ein Umweltunternehmer, eine Expertin des Umweltbundesamtes aus Dessau und die Mobilitätsforschung von infas. Ermöglicht wird die Sendung durch die Initiative von Chemnitzer Unternehmern. Sie wird aus dem Atrium des Chemnitzer Eventzentrums „Kraftverkehr“ gesendet.

Neue Mittelklasse? Ein empirischer Beitrag zur Reckwitz-Debatte

Ein Beitrag von Dr. Hans Dietrich, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), und Doris Hess, infas

Mit seinem Buch „Die Gesellschaft der Singularitäten“ hat Andreas  Reckwitz 2017 die Debatte um die Klassenlage in Deutschland um eine  weitere Facette erweitert, „die neue Mittelklasse“. Eine daraufhin  einsetzende Debatte hat zu Beginn dieses Jahres mit einer Serie von Kurzbeiträgen in der Berliner Zeitschrift für Soziologie, Leviathan, weiter  an Fahrt aufgenommen.

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