Gekommen, um zu bleiben: Homeoffice und Corona

Der Corona-Pandemie ist es gelungen, von heute auf morgen Homeoffice zumindest temporär großflächig zu etablieren. Kaum ein Unternehmen, das die Option nicht kurzfristig eingeführt hätte, soweit es die jeweilige Tätigkeit zulässt. Waren es vor Corona knapp 10 Prozent der Berufstätigen, die zumindest gelegentlich von zu Hause aus gearbeitet haben, ist dieser Wert mit der Pandemie auf rund 33 Prozent gestiegen.

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Auf der Walz

Laut Datenreport 2019 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), der anhand verschiedener Datenquellen differenziert die Ausbildungssituation in Deutschland beschreibt, blieben 2018 rund 58.000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Dies stellt einen neuen Höchstwert dar, obwohl ein großes Angebot an Ausbildungsplätzen und eine steigende Nachfrage nach Ausbildung bestehen. In der Berufsbildungsforschung wird dieses Phänomen als Passungsproblem auf dem Ausbildungsmarkt beschrieben.

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Wie sicher ist die Rente? Eine volkswirtschaftliche Analyse

Knapp drei Jahre älter als infas ist sie – die gesetzliche Rentenversicherung, wie wir sie kennen. Am 21. Januar 1957 beschloss der Bundestag auf Bestreben des damaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer, die gesetzliche Altersvorsorge völlig neu zu organisieren. Im bisherigen bismarckschen Rentensystem waren die Renten selbst angespart worden und stellten nur einen Zuschuss zum Lebensunterhalt im Alter dar. Nun sollten die gesetzlichen Renten zu einer echten Lohnersatzleistung ausgebaut und im Umlageverfahren finanziert werden.
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Digitalisierung der Arbeit und der Schatten der Zukunft

Digitalisierung im Sinne einer stetigen Bedeutungszunahme von Informationstechnologie in allen Lebensbereichen, nicht zuletzt der Arbeitswelt, gilt als einer der Megatrends in den zusehends vernetzten, globalisierten Gesellschaften der Gegenwart. In der Arbeitswelt verändern sich dadurch die Zugangswege zu und die Transparenz von Arbeitsmärkten. Zugleich wandeln sich durch die Digitalisierung grundlegende Arbeitsbedingungen, die Kompetenzanforderungen und Informationsmöglichkeiten für die Ausübung der beruflichen Tätigkeiten. Dieser Digitalisierungstrend gilt als Globalaussage weithin als unstrittig. Im Detail klärungsbedürftig ist allerdings der aktuelle Stand der Digitalisierung, ebenso wie die Erwartungen der (erwerbstätigen) Menschen an die Digitalisierung. Wie sieht es damit aus?
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