Angst vor großen Daten?

Ursprünglich beschreibt der Begriff „Big Data“ Datenbestände, die aufgrund ihres Umfangs, ihrer Unterschiedlichkeit oder ihrer Schnelllebigkeit nur begrenzt durch aktuelle Datenbanken und Daten-Management-Tools verarbeitet werden können.1 Das heißt, sie sind von Menge und Komplexität so groß, dass sie an die Grenzen aktueller Technik stoßen. Diese Definition ist etwas veraltet und bisher nicht durch eine neue ersetzt worden. Denn obwohl die allerorten gesammelten Datenmengen gigantische Dimensionen erreichen, sind inzwischen Computer in der Lage, diese zu verarbeiten. Dabei geht es beispielsweise um Kundendaten, die über lange Zeit akkumuliert werden. Um Bewegungsspuren, die wir beim Durchstöbern des Internets hinterlassen. Smartphones, Smart-TVs, aber auch Navigationsgeräte im Auto melden mannigfaltige Nutzungsdaten zurück an ihre Hersteller. Die Datensammlung geht inzwischen bis in den Keller: Smart Meter ersetzen Stromzähler und protokollieren minuziös den Verbrauch.

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Telefon oder Online

Die Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, sich an Befragungen zu beteiligen, sinkt. Zu viele Anfragen, Erfahrungen mit schlecht gestalteten Befragungen oder ganz andere Anlässe, die sich zunächst als Wissenschaft tarnen, führen zu mehr Skepsis und Distanz. Gleichzeitig nimmt die Bereitschaft vieler Auftraggeber ab, in Befragungen höhere Beträge zu investieren. Trotzdem bleibt das Erkenntnisinteresse.

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Demokratie der Wenigen

Kommunen wie Essen, Bonn oder Freiburg nutzen inzwischen das Internet, um der Bevölkerung Partizipation und Teilhabe an der regionalen Politik zu ermöglichen. Bürgerinnen und Bürger können online Vorschläge formulieren und auf diese Weise Einfluss nehmen. Was nach gelebter Demokratie aussieht, hat erhebliche Nachteile.

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