Zahlen für die Kultur! Eine Randnotiz

„Kultur für alle“. So lautete Ende der siebziger Jahre der berühmt gewordene Slogan aus der Feder des Frankfurter Kulturstadtrats Hilmar Hoffmann. Hoffmann veröffentlichte ein gleichnamiges Buch – heute ein kulturpolitischer Klassiker (Hoffmann 1979). Die Sichtweise, Kulturpolitik sei vornehmlich eine Art „staatlicher Kulturpflege“, war fortan eine Perspektive von gestern.

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Angst vor großen Daten?

Ursprünglich beschreibt der Begriff „Big Data“ Datenbestände, die aufgrund ihres Umfangs, ihrer Unterschiedlichkeit oder ihrer Schnelllebigkeit nur begrenzt durch aktuelle Datenbanken und Daten-Management-Tools verarbeitet werden können.1 Das heißt, sie sind von Menge und Komplexität so groß, dass sie an die Grenzen aktueller Technik stoßen. Diese Definition ist etwas veraltet und bisher nicht durch eine neue ersetzt worden. Denn obwohl die allerorten gesammelten Datenmengen gigantische Dimensionen erreichen, sind inzwischen Computer in der Lage, diese zu verarbeiten. Dabei geht es beispielsweise um Kundendaten, die über lange Zeit akkumuliert werden. Um Bewegungsspuren, die wir beim Durchstöbern des Internets hinterlassen. Smartphones, Smart-TVs, aber auch Navigationsgeräte im Auto melden mannigfaltige Nutzungsdaten zurück an ihre Hersteller. Die Datensammlung geht inzwischen bis in den Keller: Smart Meter ersetzen Stromzähler und protokollieren minuziös den Verbrauch.

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Telefon oder Online

Die Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, sich an Befragungen zu beteiligen, sinkt. Zu viele Anfragen, Erfahrungen mit schlecht gestalteten Befragungen oder ganz andere Anlässe, die sich zunächst als Wissenschaft tarnen, führen zu mehr Skepsis und Distanz. Gleichzeitig nimmt die Bereitschaft vieler Auftraggeber ab, in Befragungen höhere Beträge zu investieren. Trotzdem bleibt das Erkenntnisinteresse.

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Die Mittelschicht wählt – und bei anderen ist es Zufall?

71 Prozent Beteiligung waren es bei der Bundestagswahl 2009. Danach wurde erwartet, dass diese Marke bei der Wahl im Herbst 2013 weiter nach unten rutscht. Doch im Ergebnis blieb die Wahlbeteiligung gemessen an diesem Indikator fast unverändert und lag bei 72 Prozent. Damit liegt sie weiterhin deutlich über der Beteiligung bei Landtags- und Kommunalwahlen. Dies ist jedoch nur der Wert an der Oberfläche. Alle seitdem veröffentlichten Analysen zeigen, dass sich darunter durchaus Veränderungen ergeben.

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Automatisiertes Fahren

Auch in der zweiten Continental-Mobilitätsstudie ist infas Fragen zur Zukunft des Individualverkehrs nachgegangen. Nach dem Themenschwerpunkt „Elektromobilität“ im Jahr 2011 lag der Fokus 2013 auf Fahrassistenzsystemen und dem automatisierten Fahren. Beide Projekte sind international angelegt und tragen die Perspektiven aus über zehn verschiedenen Ländern zusammen.

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