Wird alles anders?

„Das Klimapaket ist ein Dokument der politischen Mutlosigkeit.“ So urteilte im vergangenen Herbst Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, nach vier Sitzungen des von der Bundesregierung einberufenen Klimakabinetts. Die beschlossene CO₂-Bepreisung sei zu niedrig angesetzt. Zwischen der notwendigen und der nunmehr geplanten CO₂-Bepreisung bestehe eine gewaltige Lücke, so Edenhofer. Das zentrale Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Einhaltung der selbst gesteckten Klimaschutzziele wurde auch von anderen Beobachtern kritisch kommentiert. Zugleich steht den zurückhaltenden Entscheidungen der Politik ein wachsender Handlungsdruck aufseiten der Bürgerinnen und Bürger gegenüber. Es sind vor allem die Jungen, die mit ihren regelmäßigen Demonstrationen und Mahnungen eine Mobilisierungskraft erzeugen, wie sie es in der Bundesrepublik lange nicht gab.

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Unsere Gewohnheitslücke: Die Mobilitätswende und CO2-Emissionen im Alltagsverkehr

Bereits in einem vorherigen Blogbeitrag haben wir einen Blick auf die Zahlen rund um die Mobilitätswende geworfen. Dieser beschränkte sich auf einige zentrale Ergebnisse der Studie „Mobilität in Deutschland“ 2017. Inzwischen haben wir auch die früheren Erhebungen dieser von infas im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur durchgeführten Studie vergleichbar ausgewertet.

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Wenig Bewegung in Bonn

Die bundesweite Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) gibt Auskunft darüber, wie sich Menschen fortbewegen. Sie zeigt, wann und warum zu Fuß gegangen, mit dem Fahrrad, dem ÖPNV oder dem Auto gefahren wird. Auf Basis dieser Studienergebnisse wurde Anfang Februar im Rahmen einer Veranstaltung die Verkehrssituation in Bonn und Umland analysiert. Die Charts dazu sind jetzt online verfügbar.

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Schulische Inklusion auf dem Prüfstand

Deutschland hat im Jahr 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ratifiziert. Aber auch zehn Jahre nach Inkrafttreten ist die Verpflichtung, ein inklusives Bildungssystem einzuführen, noch nicht verwirklicht. In der Öffentlichkeit, vor allem aber unter Pädagogen und Eltern, wird das Thema nach wie vor kontrovers diskutiert. Aus diesem Anlass hat infas gemeinsam mit der Aktion Mensch und der Wochenzeitung DIE ZEIT eine Studie zum Thema „Schulische Inklusion“ durchgeführt.

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Wie sicher ist die Rente? Eine volkswirtschaftliche Analyse

Knapp drei Jahre älter als infas ist sie – die gesetzliche Rentenversicherung, wie wir sie kennen. Am 21. Januar 1957 beschloss der Bundestag auf Bestreben des damaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer, die gesetzliche Altersvorsorge völlig neu zu organisieren. Im bisherigen bismarckschen Rentensystem waren die Renten selbst angespart worden und stellten nur einen Zuschuss zum Lebensunterhalt im Alter dar. Nun sollten die gesetzlichen Renten zu einer echten Lohnersatzleistung ausgebaut und im Umlageverfahren finanziert werden.
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