Die Digitalisierung der Empirie reißt Lücken

Die Digitalisierung hat zu massiven Veränderungen in der Wirtschaft geführt und zahlreiche weitere werden folgen. In der Markt- und Sozialforschung ist sie längst angekommen, eine erste Welle des Wandels hat bereits stattgefunden. Ein Ergebnis davon ist, dass rund 44 Prozent der etwa zwanzig Millionen jährlich realisierten Interviews der Institute, die im Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM) organisiert sind, online erhoben werden. Es ist somit der häufigste Erhebungsmodus in der Branche. Mit Folgen für die Generalisierbarkeit der Ergebnisse. Das hängt mit der Stichprobe zusammen.

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Telefon oder Online

Die Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, sich an Befragungen zu beteiligen, sinkt. Zu viele Anfragen, Erfahrungen mit schlecht gestalteten Befragungen oder ganz andere Anlässe, die sich zunächst als Wissenschaft tarnen, führen zu mehr Skepsis und Distanz. Gleichzeitig nimmt die Bereitschaft vieler Auftraggeber ab, in Befragungen höhere Beträge zu investieren. Trotzdem bleibt das Erkenntnisinteresse.

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