Teilhabe als politischer und wissenschaftlicher Auftrag

Teilhabe bezeichnet das Recht aller Menschen, am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt mit anderen teilzunehmen, sich zu beteiligen, einbezogen zu sein, mitwirken und mitbestimmen zu können. Dieses Recht gilt unabhängig von der Herkunft, dem Alter, dem Geschlecht oder dem Vorliegen einer Beeinträchtigung. „Teilhabe als politischer und wissenschaftlicher Auftrag“ weiterlesen

„… und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.“

Im Lagemaß-Heft Nr. 1 (2013) berichteten Helmut Schröder und Holger Schütz im Beitrag „Inklusion von Menschen mit Behinderung: Monitoring vor großen Aufgaben“ über die lückenhafte Forschungssituation zur Lage und Teilhabe beeinträchtigter Menschen in Deutschland.
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Erwerbsleben als Teilhabegarantie?

Teilhabe und Lebenszufriedenheit sind subjektive Konstrukte. Objektiv schwer operationalisierbar drücken sie individuelles Lebensgefühl und das Eingebundensein in soziales Leben aus. Mit dem ilex, dem infas-Lebenslagenindex, hat infas schon 2007 einen entsprechenden Indikator entwickelt. Er ist seitdem achtmal mit jeweils 1.500 Interviews erhoben worden – zuletzt 2016 und immer repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahre. Er setzt sich aus drei Dimensionen zusammen. Diese umfassen – operationalisiert über eine ganze Reihe von bewährten Fragestellungen – die empfundenen Lebensbedingungen im Vergleich zum eigenen sozialen Netzwerk, die eigene wirtschaftliche Lage und individuelle Zukunftsaussichten. Verbunden zu einem Gesamtkonstrukt ist der ilex ein Maß für die subjektive Lebenszufriedenheit in Deutschland.
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