Ein Plädoyer für Qualität und Aktualität

Mit Beginn der Corona-Pandemie fand die Wissenschaft in bisher unbekanntem Maße Gehör in der Öffentlichkeit: In den Medien sprachen Virologen, Infektiologen, klinische Epidemiologen über die medizinischen Auswirkungen und Möglichkeiten der Eindämmung. Auch Psychologen wurden gehört, die etwa die Auswirkungen des Lockdowns auf Kinder oder Senioren thematisierten. Weniger präsent waren hingegen die empirischen Sozialforscher. Zwar wurden massenhaft Studien zitiert, die Befindlichkeiten in der Bevölkerung zum Thema hatten. Nicht im Fokus standen dabei die stichprobentheoretischen Voraussetzungen, sodass oft sehr frei von selektiv erhobenen Ergebnissen auf die Gesamtheit der Bevölkerung geschlossen wurde.
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Irreführung, Intervalle, Trump und Brexit

Mit dem Brexit und der Trump-Wahl geriet die empirische Umfrageforschung in die Kritik. Schließlich hat keine Prognose im Vorfeld die beiden Ergebnisse sicher vorhergesagt. Kann den Forschern überhaupt getraut werden? Ein detaillierter Blick auf die forschungstheoretischen Grundlagen der empirischen Forschung gibt hier eine klare Antwort.

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