Corona-Datenplattform Themenreport 02: Homeoffice im Verlauf der Pandemie

Begleitend zur Corona-Datenplattform, einer Datensammlung rund um das Pandemiegeschehen im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, entstehen fortlaufend Themenreports, in denen auf Basis der gesammelten Daten bestimmte Aspekte der Pandemie und ihrer Auswirkungen genauer beleuchtet werden. Jetzt ist die zweite Ausgabe erschienen.

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Falscher Freund

Ohne Zweifel birgt Homeoffice Vorteile – aber auch Risiken

Mit Corona kam das Homeoffice. Manche sprechen von einem aufgezwungenen Experiment, andere halten es für eine überfällige Entwicklung und die Zukunft des Arbeitens. Bei aller Euphorie wird gerne übersehen, dass bei Weitem nicht jeder Beschäftigte diese Option nutzen konnte. Wer profitiert von der schönen neuen Homeoffice-Welt? Sind es am Ende diejenigen, die sich aufgrund ihrer Bildungs- und Berufsabschlüsse ohnehin in einer privilegierten Situation auf dem Arbeitsmarkt befinden?
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Gekommen, um zu bleiben: Homeoffice und Corona

Der Corona-Pandemie ist es gelungen, von heute auf morgen Homeoffice zumindest temporär großflächig zu etablieren. Kaum ein Unternehmen, das die Option nicht kurzfristig eingeführt hätte, soweit es die jeweilige Tätigkeit zulässt. Waren es vor Corona knapp 10 Prozent der Berufstätigen, die zumindest gelegentlich von zu Hause aus gearbeitet haben, ist dieser Wert mit der Pandemie auf rund 33 Prozent gestiegen.

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Auf der Walz

Laut Datenreport 2019 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), der anhand verschiedener Datenquellen differenziert die Ausbildungssituation in Deutschland beschreibt, blieben 2018 rund 58.000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Dies stellt einen neuen Höchstwert dar, obwohl ein großes Angebot an Ausbildungsplätzen und eine steigende Nachfrage nach Ausbildung bestehen. In der Berufsbildungsforschung wird dieses Phänomen als Passungsproblem auf dem Ausbildungsmarkt beschrieben.

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Wie sicher ist die Rente? Eine volkswirtschaftliche Analyse

Knapp drei Jahre älter als infas ist sie – die gesetzliche Rentenversicherung, wie wir sie kennen. Am 21. Januar 1957 beschloss der Bundestag auf Bestreben des damaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer, die gesetzliche Altersvorsorge völlig neu zu organisieren. Im bisherigen bismarckschen Rentensystem waren die Renten selbst angespart worden und stellten nur einen Zuschuss zum Lebensunterhalt im Alter dar. Nun sollten die gesetzlichen Renten zu einer echten Lohnersatzleistung ausgebaut und im Umlageverfahren finanziert werden.
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